PREMIUM SMART HOME

Die Bedeutung des Systemintegrators bei der Planung von Smart Home Systemen

EMPYRE SYSTEMS, System Integrator, Deutschland

11. Oktober 2018

6 Merkmale auf die Sie bei der Auswahl eines geeigneten Systemintegrators für Ihr Smart Home Projekt achten sollten.

Eine moderne und zeitgemäße Elektroinstallation sollte heute weitaus mehr können als lediglich das Licht oder den Strom ein- und auszuschalten. Licht lässt sich nicht mehr nur dimmen, sondern auch in Farbe und Farbtemperatur verändern. Die Heizung regelt sich von alleine, sodass manuelle Eingriffe fast überflüssig werden. Jalousien und Rollläden fahren automatisch – abhängig von Zeit und Wetterbedingungen.

Musik spielt nicht mehr nur aus dem Radio, sondern kommt aus dem Internet und wird im gesamten Haus verteilt. Kameras und Alarmanlagen sorgen für ein sichereres Zuhause – auch von unterwegs.

All das machen verschiedene Systeme heute möglich.

Doch wer soll bei all diesen unterschiedlichen Systemen und Technologien den Überblick behalten? Woher weiß ich was für mich das richtige ist?

An dieser Stelle tritt der Systemintegrator auf die Bühne. Er ist der Fachmann, der Planer und technische Architekt Ihres „Smart Homes“. Er kennt sich im besten Fall mit allen auf dem Markt verfügbaren Systemen aus und kann Sie umfassend beraten und das für Sie am besten geeignete System finden und installieren. Dabei arbeitet der Systemintegrator nicht alleine, sondern mit allen am Bau beteiligten Personen, wie Architekten, Bauherren, Designern und Fachplanern eng zusammen um am Ende ein für Sie zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

Hier sind sechs notwendige Eigenschaften, die ein guter Systemintegrator haben sollte, um Ihr Zuhause komfortabler, bequemer und funktioneller zu machen.

1. Kommunikationsfähigkeiten
Zuhören, verstehen und beraten. Das sind wichtige Eigenschaften die ein guter Systemintegrator unbedingt mitbringen sollte. Um die Anforderungen seines Kunden zu kennen sollte im Vorfeld immer ein Gesprächstermin vereinbart werden. Im besten Falle ist dieser kostenlos und unverbindlich. Der Systemintegrator kann dabei Ihre Anforderungen genauestens aufnehmen und Sie bereits jetzt zu Systemen und Technologien beraten und Sie bei der Entscheidungsfindung unterstützen. Sie als Kunde haben dabei die Möglichkeit sich ein umfassendes Bild von demjenigen zu machen, der Sie für die Dauer des Projektes begleiten wird.

Abhängig von Art und Umfang des Projektes wird der Systemintegrator mit Bauunternehmern, Architekten und anderen Fachplanern zusammenarbeiten, noch bevor das Haus gebaut oder umgebaut wird. Alles, von der Raumaufteilung über den Bau von Schränken bis hin zu Fabrikat und Modell, kann sich auf seinen Haustechnikplan auswirken. Jede Änderung der Gestaltung des Raumes sollte kommuniziert werden, damit die Technologie so integriert werden kann, dass sie dem Stil und der Funktion des Raums entspricht.

2. Spricht Ihre Sprache
Die zu installierenden Systeme sind zumeist sehr technisch und komplex. Daher sollte der Systemintegrator Ihnen in einfacher Sprache erklären können wie diese funktionieren und warum Sie diese benötigen. Spricht derjenige dagegen nur „Fachchinesisch“ können Sie schon erahnen, dass Sie hier nicht gut aufgehoben sind.

3. Ideengeber
Wer mit Leidenschaft seinen Beruf ausübt, der ist auch in der Lage innovativ und ideenreich zu sein. Der Systemintegrator sollte Sie daher nicht einfach nur nach Ihren individuellen Anforderungen fragen, sondern Sie vielmehr mit seiner Erfahrung und Know-How durch innovative Ideen und Konzepte unterstützen.

4. Zertifizierung und Know-How
Die Integration von intelligenter Beleuchtung, Automatisierung, Audio & Video-Komponenten und anderen Technologien erfordert Erfahrung, Know-How und oftmals eine entsprechende Zertifizierung. Ihr Systemintegrator sollte daher über diese notwendigen Eigenschaften verfügen und sich darüber hinaus, neben Standardbussystemen wie z.B. KNX und DALI, auch mit Systemen anderer Hersteller auskennen. Dazu zählen z.B. die hierzulande oftmals weniger bekannten Systeme von Crestron, Control4 und Lutron. Ein wirklich guter Systemintegrator weiß die verschiedenen Systeme geschickt miteinander zu kombinieren und garantiert Ihnen dadurch das bestmögliche Ergebnis.

5. Kreatives Denken und Problemlösen
Die Installation intelligenter Haussysteme sollte nicht von der Stange kommen. So wie keine zwei Familien oder Häuser genau gleich sind, sollte auch die Hausinstallation individuell geplant werden. Der Integrator muss in der Lage sein, die einzigartigen Anforderungen eines Projektes zu ermitteln und Lösungen zu entwickeln, die dem Raum und den Bedürfnissen der Hausbesitzer entsprechen. Er wird alle Details über jede Phase des Projektes dokumentieren und bereit sein, bei Bedarf vom Plan abzuweichen.

6. Unterstützung auch nach der Installation.
Die Installation eines komplexen Smart Home Systems sollte in der Bedienung so einfach wie möglich sein. Schließlich möchten wir durch die Integration neuer Technologien unseren Alltag erleichtern und komfortabler machen und nicht das Gegenteil erreichen.

Dennoch können auch nach Abschluss aller Arbeiten noch Fragen oder Änderungswünsche auftreten. Daher ist es wichtig, dass der Systemintegrator auch nach der Installation für Fragen und Änderungswünsche zur Verfügung steht. Für bestimmte Situationen ist es zudem sinnvoll eine Kulanzzeit zu vereinbaren, sofern diese nicht bereits Bestandteil des Angebotes ist.

Schlusswort 
Achten Sie bei der Auswahl eines Systemintegrators für Ihr Projekt auf diese Eigenschaften. Fragen Sie gezielt nach der geplanten Vorgehensweise und teilen Sie dem potentiellen Auftragnehmer auch die am Projekt beteiligten Personen, wie Architekten, Fachplaner und Elektriker mit. Fragen Sie auch nach den Systemen und Herstellern mit denen der Integrator zusammenarbeitet und bringen Sie Ihre eigenen Wünsche und Vorlieben für bestimmte Hersteller frühzeitig mit ein.  
Zu guter Letzt spielt natürlich auch die Sympathie eine nicht unwesentliche Rolle.

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